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Feed: future commerce - Das Blog zur eCommerce Zukunft - AggScore: 59.0



Summary: future commerce - Das Blog zur eCommerce Zukunft


Zukunft,Konzepte,Internet,(e)Commerce

Verkehrte Welt? Neue Ideen in Buchandel und Retail


Der Blick in den Kalender verrät: Es ist nicht der 1. April!

Zwei Meldungen am heutigen Tag hatten es uns erst vermuten lassen. Die erste: Ein stationärer Buchhändler bietet freies WLAN, verkauft den Kindle und erlaubt eBook-Downloads in seinem Laden.

Die zweite: Ein Fashion-Shop entscheidet sich gegen den “Online-Kanal” und konzentriert sich auf Brick&Mortar.

Was ist hier eigentlich los?

Aber eines nach dem anderen.

Fall 1: Der Pakt mit dem Teufel

Der sehr online- und speziell amazon-kritische Guardian berichtet heute über das bisher als unmöglich Angesehene: Ein britischer Buchhändler (Waterstones – ca. 300 Filialen in UK) verkauft den Kindle. Damit nicht genug: Es gibt demnächst freies WLAN in den Läden und der Kunde darf sich eBooks aus dem Netz herunterladen. Im Laden wohlgemerkt.

Ob nun Angriff die Beste Verteidigung ist oder welche Motive hinter diesem Deal stecken: Es ist ein mutiger Versuch, das Thema Buch und Lesen für den Kunden und Leser einfacher zu machen. Unabhängig von irgendeinem Kanaldenken.

Ob und wie lange dieses Modell (wirtschaftlich) funktioniert bleibt abzuwarten – mutig ist es auf jeden Fall.

 

 

Fall 2: Doch lieber “Offline”

Entweder “Pureplayer” oder “Multichannel”. Im zweiten Fall wird am liebsten “Offline” begonnen und danach “Online” gegangen. Meistens. Weil “Offline” vorher da war;-)

Hellhörig wurden wir heute bei der Meldung, die psfk veröffentlicht hat: Ein Online-Fashion-Händler besinnt sich zurück auf den Stationärhandel.

Warum? Nur stationär kann der Herrenausstatter Bonobos seinen Kunden den Service bieten, der seinen Anspruch an Qualität erfüllt. Kunden vereinbaren einen 45-minütigen (unverbindlichen und exklusiven) Termin bei einem Berater / Verkäufer. Effekt: Die Conversionrate soll satt über 90% liegen. Und: Retail hat tatsächlich noch Potential.

Das Interview mit Andy Dunn, dem Gründer und CEO von Bonobos gibt es übrigens hier.

 

Und jetzt?

Erfrischende Ideen, die (zumindest in Fall 1) so gar nicht in alte Schemata passen wollen und den Handel als Ganzes und nahtlos verstehen – mit Fokus auf den Kunden. Wir würden gerne mehr davon sehen…

 

Date Published: May 21, 2012 - 2:35 pm



Computersteuerung mit einem Fingerschnips


…oder die geschrumpfte Kinect.

Die Gestensteuerung als solches hat das amerikanische StartUp Leap etwas weitergedacht. VentureBeat berichtete heute über ein kleines “Kästchen” – deutlich kleiner als die Kinect, mit dem sich der Computer (dem Vernehmen nach betriebssystemunabhängig) mit einem oder mehreren Fingern erstaunlich schnell steuern lässt.

Im Prinzip können alle Aktionen, die mit der Maus durchgeführt werden auch mit “The Leap” erledigt werden; zum Beispiel das Navigieren durch Online-Shops.

 

 

Date Published: May 21, 2012 - 1:38 pm



Vom Laufsteg (fast) direkt nach Hause – oder: eCommerce ohne Bestandsprobleme


Als Fashion-Händler muss man sich nicht zwangsläufig dass Lager voll stellen um lieferbereit zu sein oder sich den Kopf mit der Disposition zerbrechen. Jedenfalls nicht, wenn die Kundin direkt ab Laufsteg bestellt.

Moda Operandi verfolgt diese Idee: Auf Shows und Präsentationen werden die Kollektionen fotografiert und für eine begrenzten Zeitraum zum Kauf angeboten – in der Regel 3-12 Tage. Die Kundin kann alles, was ihr Herz begehrt lange vor Verkaufsstart (vor-)bestellen und zahlt die Hälfte an.

Nach Aktionsende stellt der Designer / die Designerin die vorgeorderten Stücke her und verschickt sie an Moda Operandi. Von dort aus gehen sie nach Ausgleich der restlichen 50%  in Moda Operandi-Verpackung an den Empfänger / die Empfängerin.

Im “High”-Fashion-Segment eine gute Idee für Erlebnis-Shopping mit Exklusivitätscharakter. Für den Massenmarkt stoßen die Adaptionsmöglichkeiten heute an ihre Grenzen – es sei denn wir erleben kurzfristig eine Art Mass-Customization 2.0 im Bereich der Discount-Mode (dann aber vermutlich ohne Laufsteg und Fashion-Show vorher;-)

 

alt

 

Date Published: May 19, 2012 - 10:19 am


Augmented Reality hilft (auch) beim Möbelkauf


Immer eine gute Frage: Wie sehen die Möbel aus dem Geschäft nachher bei mir zu Hause aus (vor der Lieferung)?

 

Sayduck, ein StartUp mit Sitz in Helsinki und London hat eine Applikation programmiert, mit der (ja, es braucht noch einen ausgedruckten “QR-Code” für die Positionierung) sich das Wunsch-Möbelstück in allen Farben und Varianten in den eigenen vier Wänden via iPad begutachten lässt. Möbel deshalb, weil der erste Kooperationspartner / Kunde ein Möbelhersteller ist. Der offizielle Start ist für Juni 2012 geplant.

 

 

(via)

 

Date Published: May 19, 2012 - 7:58 am


Nachfragesteuerung im Retail – Oder: QR-Codes als Sonnenuhr


Was tun, wenn dass Geschäft in der Mittagszeit leer bleibt? Eine Möglichkeit: Den potentiellen und in der Nähe befindlichen Kunden per LBS-Applikation (zum Beispiel der Applikation von ThinkNear) mit Sonderangeboten locken.

Eine andere Möglichkeit: Ein dreidimensionales Gebilde wird sonnenuhrartig zwischen 12 und 1 Uhr durch Schattenwurf zu einem scanbaren QR-Code, der Rabatte und Aktionen bietet, die den Passanten in den Laden locken. So macht es Emart aus Korea.

 

 

(via)

Date Published: May 19, 2012 - 7:25 am


Future Trends – 9 Gründe für die Kluft zwischen Potential und Umsetzung


In meinem Vortrag auf dem Deutschen Online-Handelskongress e-Tailx am 9.5. in Frankfurt habe ich über Future Trends gesprochen und warum es aus meiner Sicht eine große Kluft zwischen Potential und Umsetzung gibt. Wer das Netz regelmäßig nach Trends und Innovationen in (e)Commerce und Retail durchforstet, findet enorm viel Futter.

Wer dann den Schritt in die freie Wildbahn wagt, wird vermutlich enttäuscht sein – es gibt (auch mit reichlich zeitlicher Verzögerung) erstaunlich wenig davon zu sehen.

Warum ist das so? Hier sind 9 Gründe zusammengefasst, die ich in Frankfurt vorgestellt habe:

 

1. Die isolierte Lösung
Es gibt für alles eine Applikation – für wirklich fast alles. Und genau das ist ein Problem, wenn Lösungen sich im oberen Genialiätsbereich befinden, aber nur in einem sehr eng begrenzten Anwendungsraum funktionieren. Nichts gegen eine Fokussierung oder Spezialisierung. Sie kann aber den Weg in die freie Wildbahn verhindern…
2. Die Alternativenvielfalt
So schön es tatsächlich ist, wenn es ein Vielzahl von (technischen) Möglichkeiten gibt, dem Kunden mehr Services und mehr Kaufanzreize zu bieten und dadurch letztendlich mehr Umsatz und hoffentlich auch Gewinn zu machen. Diese Alternativenvielfalt stellt den Händler (Online oder Offline spielt hier keine Rolle) vor ein massives Entscheidungsproblem.

Die Alternativen müssen bewertet und eine Entscheidung (unter großer Unsicherheit) muss getroffen werden. Die entscheidung für eine Alternative bedeutet gleichzeitig meistens die Entscheidung gegen alle anderen Alternativen, da die humanen und finanziellen Ressourcen begrenzt sind. Zu viele Alternativen führen zu weniger echten Entscheidungen als Situationen mit wenigen Alternativen.

 

3. Das “Mobile” Problem
ist nicht ausschließlich ein Mobile-Problem. Es lässt sich nur sehr als Beispiel für die Relevanz eines Phänomens oder Trends heranziehen.
In einem früheren Beitrag (Mobile Commerce – Trend, Hype oder Diaspora?) haben wir dieses “Problem” schon angesprochen: Selbst wenn alle Einwohner über 14 Jahren ein Smartphone haben, werden immer noch zwei Drittel damit hauptsächlich Spielen, Musik hören oder soziale Netzwerke frequentieren. Und nicht jeder, der eine Shopping-, LBS- oder AR-Applikation herunterlädt, benutzt sie auch (regelmäßig). Es empfiehlt sich sozusagen ein “Funnel-Blick”…

 

4. Die Herde
Wer macht gerne den ersten Schritt und läuft Gefahr sich mit einer (unausgereiften) Lösung oder Umsetzung zu blamieren? Viele sind es nicht.
Was häufig für Individuen gilt, gilt mindestens in gleichem Maße für Organisationen: Man schaut, was der Marktbegleiter (Nachbar) so macht, oder was der Verband empfiehlt. Am liebsten werden dann Best Practices oder vermeintlich erprobte Konzepte übernommen.

So lange schaut man links und rechts über die Schulter, ob sich wer aus der Herde bewegt. Erst wenn genug Mitglieder rennen, rennt man mit. Bis es soweit kommt passiert erst einmal nichts.
5. Mauern statt Windmühlen
Ein chinesisches Sprichwort sagt: Wenn Sturm aufzieht, gibt es Menschen die Mauern bauen und andere Menschen, die Windmühlen bauen.
So ist es auch in Unternehmen – und nach meiner Meinung besonders ausgeprägt im klassischen Versandhandel und im Stationärhandel. Technologische Veränderungen und Innovationen oder Veränderungen in den Ways-of-Working durch neue Player führen eher dazu, dass man sich in den vermeintlich sicheren Kreis der Seinesgleichen zurückzieht – und Chancen ignoriert.
6. Die Alt-Systeme
Selten hat ein Händler die Möglichkeit sein Geschäft vollständig neu auf der grünen Wiese zu bauen. Irgendeinen Geschäftsbereich gibt es immer. Und je älter dieser ist (was grundsätzlich auch für die Systeme gilt) desto mehr Bestandsschutz genießt dieser – niemand will alte Entscheidungen in Frage stellen. Das führt dazu, dass (alle technischen) Neuerungen sich an die Altsysteme anpassen müssen. Schnittstellen und Prozesse werden so “justiert”, dass neue Module, die neue Software schön mit den Alt-Systemen harminiert. Nur leider sind Aufwand und Kosten dann wieder so hoch, dass sich alle irgendwann einig sind: “Schön, dass wir darüber geredet haben”.
7. Kurzfristige Ziele
Wer an seinen Quartals- und/oder Jahresergebnissen gemessen wird, wird zustimmen, dass eher die Projekte angegangen und die Investitionen getätigt werden, die kurzfristige Erfolge zeigen. Solche, die spätestens innerhalb eines Jahres Auswirkungen haben oder spätestens innerhalb der 2-3 jährigen Vertragslaufzeit des zuständigen Vorstands. Risiko- und Innovationsfreude finden hier ihren Hemmschuh.

8. Zu geringer Druck
Es ist noch immer gut gegangen. Getreu dem Kölschen Motto wird das Tagesgeschäft erledigt, Tendenzen in in den KPIs (welche das auch immer sein mögen) werden nicht erkannt oder entsprechend verargumentiert. So lange der Cash Flow stimmt und Rechnungen und Löhne gezahlt werden können, scheint alles in Ordnung.
Erst wenn ein Kollege von Peter Zwegat vor der Tür steht, wird der Handlungsbedarf erkannt. Nur jetzt ist für Trends und Innovationen so gar keine Zeit mehr.
Was für Frösche in Kochtöpfen gilt, scheint für Organisationen nicht ganz abwegig zu sein: Erhöhe die Temperatur ganz langsam und der Frosch fühlt sich so lange wohl bis er gekocht wird.
9. Der Kunde
Wenn bis hierher alles gut gegangen ist und ein Trend, eine Innovation den Weg in das wirkliche Leben geschafft hat, gibt es immer noch eine letzte Instanz: Die letzte und wichtigste Instanz: Der Kunde. Er entscheidet, ob sich alle Mühen wirklich gelohnt haben.

 

 

Date Published: May 15, 2012 - 11:11 am


Urban Apps – oder: Mobile (Payment) weitergedacht


Spannende Innovationen müssen nicht immer aus Übersee kommen – diese kommt aus Sachsen!
Die Pulsnitzer Firma secupay hat in einer Urban District Applikation Location Based Services, (kontaktloses) Mobile Payment, Couponing, Bonus-Funktionalitäten und Identifikationsfunktion zusammengefasst. In der Tat ein integrierter Ansatz, der deshalb Urban heißt, weil diese Applikation sich räumlich auf die Dresdner Neustadt beschränkt.

 

Händler und Gastronomen verwenden “normale” ingenico-Terminals (bekannt von Ihrer Ladentheke), die mit geringem Aufwand aufgerüstet werden. Eine Integration in bereits bestehende Lösungen ist einfach möglich.
Das Projekt mit dem Namen Viertel Dollar ist bereits aktiv und wird voraussichtlich Ende Juni offiziell vorgestellt.

 

Noch weiter gedacht, könnte diese Lösung so oder ähnlich für Malls oder Werbegemeinschaften von Innenstädten angewendet werden. Was wir hoffentlich bald sehen werden… Die Basis wäre schon einmal da.

 

 

 

 

Date Published: May 10, 2012 - 1:56 am


Noch mehr Online-Features für Retail


Interaktive Display-Technologie könnte Einzug in den Retail halten. Und tut es hoffentlich bald…

 

Über interaktive Kleiderbügel haben wir schon berichtet, ebenso über Displays, die Zusatzinformationen zum Produkt anzeigen, sobald es aus dem Regal genommen wird (meist unter Einsatz der RFID-Technik).

 

PERCH geht einen anderen Weg und verwendet jede einigermaßen helle Fläche als “Leinwand” – vorzugsweise Tische. Im Ruhezustand werden die präsentierten Produkte hübsch illuminiert und mindestens mit einer Preisinformation versehen. Sobald das Produkt angehoben wird, lassen sich zusätzliche Informationen und Produktdetails anzeigen – ein Mouse-Over in Echt sozusagen;-)

 

Eine schöne und sehr ästhetische Lösung, wie man im folgenden Video sieht.

 

Wir vermissen allerdings in dieser Ausbaustufe eine Analysefunktion (Frage: Welcher Artikel wird wie oft und wie lange in die Hand genommen?) und eine echte Verbindung zur Online-Welt (Beispielhafte Frage: Was sagen die Facebook-Fans zu diesem Produkt?)

 

 

 

Lesen Sie auch:
Euroshop 2011 – Ein Messebericht
Displays und Interfaces von morgen

 

 

Date Published: May 03, 2012 - 3:30 pm


(R)etail (R)evolution – Trend Report


Eine sehr schöne Präsentation mit dem Untertitel “etail is retail is etail” haben die Kollegen von trendwatching.com erstellt.

 

Fazit”…all commerce is being affected by e-commerce, and in return e-commerce will be affected by the same general trends that define consumer behavior across all mediums, online and in traditional retail.”

 

Ein sehr treffender Schluss-Satz!

 

Lesen Sie auch: Omni Commerce – oder: Warum es Zeit ist, über den Tellerrand zu schauen

Date Published: Apr 25, 2012 - 4:26 am


Second Life reloaded?


Wer sich noch an Second Life erinnert (weil er Mitglied war oder als Unternehmen sehr viel Geld zum Fenster hinausgeworfen hat), wird sich mehr oder weniger über eine Art Auferstehung der virtuellen Welt in Form eines virtuellen Marktplatzes mit Facebook-Anbindung freuen.

 

Wie psfk heute berichtet, arbeitet die türkische Firma Yogurt Technologies an einem virtuellen Marktplatz mit dem Namen Yogurtistan (Kein Scherz! Noch in der private Beta), der via Facebook (social) shopping ermöglicht. Selbst gestaltbare Avatare können integriert in Facebook mit einander interagieren und gemeinsam virtuelle und reale Güter kaufen – Migros, Quiksilver und Tefal sind schon da.

 

Wie bleiben gespannt.

 

Date Published: Apr 23, 2012 - 3:08 pm


Mobile – Der Einfluss der Patente auf Innovationen, Markt und Wettbewerb


Ob ein Produkt oder eine Innovation erfolgreich wird, hängt nicht nur von der Qualität desselben / derselben oder der Nachfrage an. Ein besonderer Erfolgsfaktor und mittlerweile auch kräftiger Hebel im Wettbewerb sind Patente.

 

Für den strategisch wichtigen wichtigen Bereich Mobile hat sich Chetan Sharma die “Patentlandschaft” in USA und Europa ganz genau angesehen, analysiert und seine Ergebnisse in einer 24-seitigen Studie zusammengefasst, die hier kostenlos heruntergeladen werden kann.

 

Date Published: Apr 18, 2012 - 7:15 am


Gedankensteuerung – auf in die nächste Runde


Autos lenken, bei Fahrrädern die Gänge wechseln – alles geht schon mit Gedankenkraft. Oder besser: Durch das Auslesen von Gehirnströmen.

 

Regelmäßige Leser werden vielleicht schon in älteren Beiträgen erkannt haben, dass wir davon ausgehen, dass Sprachsteuerung (auch wenn sie aktuell für viele Bereiche als die Zukunft gesehen wird) nur eine Übergangslösung sein wird. Ähnlich wie die Gestensteuerung, die noch mehr Potential hat, als wir aktuell sehen.

 

Die österreichische Firma g.tec schafft es schon heute mit einem Brain-Computer-Interface (BCI), zu dem eine zugegebenermaßen hässliche Elektrodenhaube gehört, das Spiel World of Warcraft in mehr als zwei Richtungen recht flüssig zu steuern: Rechts. Links, nach vorne, sowie “Click”. Die oben genannten Beispiele der Steuerung von Auto und Fahrrad können nur zwei Richtungen: Auf und Ab oder Rechts und Links.

 

Um das eigentliche Spielgeschehen herum flackern verschiedene Symbole in unterschiedlichen Frequenzen. Konzentriert sich der Spieler auf dieses Symbol, erzeugt eine Region im hinteren Bereich des Gehirns die selbe Frequenz – und die kann ausgelesen und zur Spielsteuerung verwendet werden.

 

Das klappt in der Praxis schon sehr ordentlich, wie das folgende Video zeigt:

 

 

 

Was bei Spielen klappt, kann schon bald den Computer oder das Smartphone bedienen…

 

Lesen Sie auch: Online-Shopping per Gedankenkraft

 

Date Published: Apr 18, 2012 - 6:32 am


One Click Shopping für Fast Food


Im Schnellrestaurant soll es schnell gehen, am Imbisswagen, der ambulanten Junk Food-Versorgung  für hungrige Arbeitnehmer, die in Industriegebieten auf kulinarischen Variantenreichtum verzichten müssen, ebenfalls. Bisher bestellt man seine Wunschspeise telefonisch oder über das Internet und holt sie dann persönlich ab (oder lässt sie liefern). Bezahlt wird in der Regel noch bei der Abholung oder Lieferung.

 

Wirklich schnell ist das nicht. Es sei denn, die Bestellung (oder auch neudeutsch Mobile Ordering genannt) und die Bezahlung geschehen quasi simultan. PayDragon geht diesen Weg, den man mit einem Augenzwinkern und in Anlehnung an Amazon als 1-Klick-Bestellung für Pommes und Burger bezeichnen könnte.

 

Wie genau das Ganze funktioniert sehen Sie in diesem Video:

 

Die Applikation (für iPhone und Android-Geräte) ermöglicht die Ein- und Anbindung mehrerer (Schnell-) Restaurants und bietet eine Umkreis-Suche.

 

Lesen Sie auch: An der Kassenschlange vorbei…

 

 

Date Published: Apr 16, 2012 - 5:58 am


Neue Schauplätze – oder warum schon jetzt nicht mehr nur Geld und gute Geschäftsmodelle den Großteil des (Online-) Erfolgs ausmachen


Die Faustregel, dass 1% des Erfolges Inspiration und 99% Transpiration sind, hält sich hartnäckig. Vor einigen Jahren war es Einstein, in jüngerer Vergangenheit insbesondere Scott Belsky, der genau davon überzeugt ist.

 

Ohne Schweiß kein Preis

Ohne eine gute Idee werden vermutlich weder Blut, Schweiß oder Tränen noch Geld zum Erfolg führen.

Im Online Geschäft gehören dazu neben der Idee und einem passenden Bündel Geldscheine auch und insbesondere die Menschen: Auf der einen Seite sind es die Kunden, die über Gedeih und Verderb Ihrer (umgesetzten) Idee entscheiden. Naja, und hin und wieder die nötige Portion Glück.

Auf der anderen Seite – und das wird offenbar zu Gunsten innovativer Geschäftsmodelle und bahnbrechender Technologien vergessen – sind es die Menschen, die erst die Umsetzung der Idee ermöglichen; bevor der Kunde über Gedeih oder Verderb entscheidet.

Mit Sicherheit können wir über die desaströsen Auswirkungen des (bewussten oder unbewussten) Fehlverhaltens Einzelner auf das laufende Geschäft reden (Schulterblick zu den Banken). Aber wir sollten einen Schritt vorher beginnen.

 

Gute Leute, mehr gute Leute oder überhaupt Leute

Zuerst muss man Leute haben. Gute Leute. Und wenn es gut laufen soll und gut läuft: Mehr gute Leute. Nur fehlen diese gerade an allen Ecken. Oder sie sind da, aber nicht mobil (gut ausgebildete und erfahrene Leute bleiben gerne in Hamburg, Berlin oder München, oder?) oder sind für bestimmte Unternehmen schlicht zu teuer.

Da offenbar genug Geld im Markt ist (Investitionen in und Beteiligungen an insbesondere jungen Unternehmen sprechen eine deutliche Sprache – in Übersee und auch Hierzulande) und es an Ideen nicht mangelt (selbst gemacht oder aus den USA importiert) ist es primär das Personal, das schon jetzt einen Engpass darstellt. Tatsächlich scheint die ganze Welt gerade (Web-) Entwickler zu suchen.

 

Trugbilder?

Das ist im Moment vielleicht (nur) ein Phänomen, aber ein mehr als ein Hinweis darauf, dass der Wettbewerb zwischen den Unternehmen im Online- oder eCommerce-Business zusätzlich auf anderen Feldern und mit anderen Mitteln ausgetragen wird, als im klassischen Dreieck zwischen Anbieter, Kunde und Marktbegleiter.

Noch keine Paranoia oder kein Horrorszenario. Aber: Wer rechtzeitig den Arbeitsmarkt “screent” und strategisch die passenden Leute identifiziert, sie mit guten bis unverschämten Gehältern einfängt und sie an sein Unternehmen bindet, kann sich die nötigen Ressourcen für seinen Erfolg aufbauen. Ressourcen, die dem dann Wettbewerber fehlen.

Ob diese Ressourcen dann tatsächlich voll ausgelastet sind; das muss nicht zwangsläufig so sein.. ein Schelm, der Böses dabei denkt.

 

Den Blick heben!

Umso wichtiger ist es mit Weitblick an das Thema Personal heranzugehen. Auch wenn der Begriff “strategisch” zur Stereotype zu verkommen droht: Eine Strategie ist mindestens hilfreich. Spontanes Handeln, Reagieren und Skalieren (nach oben!) wird nicht mehr so leicht möglich sein – jedenfalls nicht, wenn es um gute Köpfe geht.

 

(Photo: iStockphoto.com)

Date Published: Apr 10, 2012 - 9:08 am


Tablets am POS – Retail-Revolution oder Mobile Commerce?


Tablets verändern das Einkaufverhalten. iPad und Co. ermöglichen und beschleunigen den Trend Couch Commerce. Soweit nichts neues.

 

Offenbar haben nun einige pfiffige Firmen erkannt, dass Tablets sich hervorragend dafür eignen, der (guten alten Registrier-) Kasse Konkurrenz zu machen. Ob dem ein aufmerksamer Blick in einen Apple-Store vorausgegangen ist? Dort nutzt das Verkaufspersonal das iPad schon zu diesem Zweck – allerdings mobil.

 

In den POS-Lösungen von zum Beispiel Revel Systems ist die iPad-Mobilität eingeschränkt: Das Gerät ist mehr oder weniger fest installiert und befindet sich in guter Nachbarschaft zur bekannten Kassenlade. Alt und Neu treffen aufeinander.

 

Wie so etwas aussehen kann, zeigt das folgende Video eines anderen Anbieters:

 

 

Kein Hype!

 

Hinter dem Einsatz des iPad / Tablets stecken nach Anbieter-Angaben handfeste wirtschaftliche Vorteile – das iPad am POS kostet deutlich weniger als eine vergleichbare konventionelle Lösung (Das muss natürlich jeder Händler für sich selber rechnen.)

 

Für die Kartenakzeptanz und den bargeldlosen Kauf lassen sich Lösungen wie Square oder SalesVu andocken.

 

Restaurants sind weiter

 

…zumindest gefühlt und was die Bestellerfassung angeht. Ob mit iPod oder iPad ausgestattet: Der Kellner nimmt die Bestellung auf, die direkt an der Bar und in der Küche ausgegeben wird. Tischreservierungen und die Abrechnung laufen ebenfalls über diese mobilen Endgeräte – Auf Wunsch und je nach System auch web- bzw. cloudbasiert. Wie zum Beispiel bei POSLavu)

 

 

 

Das ist übrigens kein ausschließliches USA-Phänomen: Auch in Deutschland sieht man schon häufiger iPods (mit o) im Einsatz.

 

 

Und nun eine Frage, die ich mir nicht verkneifen kann: Ist das jetzt auch Mobile Commerce oder Mobile Payment? Oder Tablet Commerce?

 

 

Date Published: Apr 03, 2012 - 11:40 am


 
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Date Added: 12/11/2010
Date Approved: 12/11/2010
By: Anonymous
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